BAUQO

Mehrsprachige Teams: Angebote ohne Sprachbarriere

Dein Vorarbeiter spricht Polnisch, das Angebot muss auf Deutsch sein? So vermeidest du Sprachbarrieren im Angebotsprozess – mit Praxistipps.

Ergin Ekici3 Min. Lesezeit

Auf deutschen Baustellen arbeiten Fachkräfte aus vielen Ländern. Auf der Baustelle selbst klappt die Verständigung meist – schwierig wird es, wenn aus dem Gespräch mit dem Kunden ein deutsches Angebot werden soll. In diesem Beitrag zeigen wir, wo Sprachbarrieren im Angebotsprozess teuer werden, welche Lösungen es gibt und wie du dein Team so einbindest, dass nichts verloren geht.

Wo Sprachbarrieren im Angebotsprozess teuer werden

Die wichtigsten Informationen für ein Angebot entstehen beim Kunden: Maße, Mengen, Materialwünsche, Besonderheiten vor Ort. Nimmt sie ein Mitarbeiter auf, der sich in seiner Muttersprache am genauesten ausdrücken kann, beginnt die Herausforderung:

  • Informationen wandern über Umwege ins Büro – per Zettel, WhatsApp oder Telefon. Jede Übergabe ist eine Fehlerquelle.
  • Missverstandene Mengen und Maße führen zu falschen Preisen – und später zu Nachträgen oder Diskussionen mit dem Kunden.
  • Rückfragen kosten Zeit, während der Kunde auf sein Angebot wartet.
  • Der Chef muss selbst hinfahren, obwohl ein erfahrener Mitarbeiter bereits vor Ort war.

Übliche Lösungen – und ihre Grenzen

Zweisprachige Vorarbeiter sind Gold wert, werden aber schnell zum Engpass: Alles läuft über eine Person.

Übersetzungs-Apps wie DeepL oder Google Übersetzer helfen im Alltag. Für Angebote heißt das aber: Text kopieren, übersetzen, wieder einfügen – und Zahlen, Einheiten und Fachbegriffe genau gegenprüfen. Die Übersetzung landet nicht automatisch im Angebot.

Alles selbst aufnehmen ist am sichersten, kostet aber genau die Zeit, die dir im Büro und auf der Baustelle fehlt.

Mehrsprachigkeit direkt in der Handwerkersoftware

Am einfachsten ist es, wenn dein Team die Anfrage direkt in seiner Sprache in die Software eingibt und das Angebot trotzdem auf Deutsch entsteht. Achte dabei auf vier Punkte:

  1. Automatische Spracherkennung, damit niemand vorher umschalten muss.
  2. Geschützte Zahlen: Mengen, Maße und Preise dürfen bei der Übersetzung nicht verändert werden.
  3. Einsehbares Original, damit du bei ungewöhnlichen Angaben nachsehen kannst, was wirklich gesagt wurde.
  4. Anbindung an deinen Katalog, damit aus der Übersetzung direkt Positionen mit deinen Preisen werden.

So funktioniert es in Bauqo

In Bauqo gibt dein Team Kundenanfragen in seiner Sprache ein – als Sprachnachricht oder Text. Bauqo erstellt daraus einen Angebotsentwurf in deiner Arbeitssprache, Preise und Positionen kommen wie gewohnt aus deiner Preisliste.

  1. Anfrage aufnehmen: Der Mitarbeiter spricht oder tippt in seiner Sprache – auch per Sprachnachricht von der Baustelle.
  2. Bauqo übersetzt: automatisch in deine Arbeitssprache, Deutsch oder Englisch.
  3. Angebot prüfen: Du bekommst einen fertigen Entwurf; der Originaltext ist jederzeit mit einem Klick einsehbar.

Dabei gilt:

  • 26 Sprachen, gesprochen oder getippt – darunter Türkisch, Polnisch, Rumänisch, Kroatisch, Russisch, Ukrainisch und Arabisch.
  • Automatische Spracherkennung: Du wählst die Sprachen deines Teams einmal in den Einstellungen aus; Deutsch wird immer erkannt.
  • Zahlen, Mengen, Maße, Preise, Datumsangaben, Normbezeichnungen und Artikelcodes bleiben unverändert – übersetzt wird nur der Text.
  • KI-Stift: Überall, wo du in Bauqo Texte schreibst – in Angeboten, Rechnungen, E-Mails und Mahnungen –, übersetzt du markierten Text auf Knopfdruck ins Deutsche.

Mehrsprachige Angebotserstellung und vollständige Sprachliste ansehen

Beispiele aus dem Arbeitsalltag

  • Der polnische Vorarbeiter nimmt das Aufmaß auf der Baustelle per Sprachnachricht auf – du bekommst einen deutschen Angebotsentwurf.
  • Du führst deinen Betrieb auf Türkisch – deine Kunden erhalten Angebote und Rechnungen auf Deutsch.
  • Eine Kundenmail kommt auf Englisch – der KI-Stift übersetzt sie dir ins Deutsche.

Praxistipps für mehrsprachige Teams

  • Sprachen einmal einstellen: Hinterlege alle Sprachen, die in deinem Team gesprochen werden.
  • Mengen immer mit Einheit nennen: „zwölf Quadratmeter” statt „zwölf” – in jeder Sprache.
  • Einheitliche Artikelnamen im Katalog: So findet die Zuordnung auch nach der Übersetzung die richtige Position.
  • Direkt beim Kunden aufnehmen: Die Sprachnachricht vor Ort ist genauer als die Erinnerung am Abend.
  • Bei Auffälligkeiten das Original ansehen: Ein Klick genügt, bevor das Angebot rausgeht.

Mehr darüber, wie Angebote per Sprache entstehen, liest du im Beitrag Angebot per Sprache erstellen.

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