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Angebot per Sprache erstellen: So nutzt du KI im Handwerk

Angebote diktieren statt abends tippen: Wie KI-Angebotserstellung per Sprache funktioniert, worauf du achten solltest und wie du bessere Ergebnisse bekommst.

Ergin Ekici3 Min. Lesezeit

Angebote entstehen im Handwerk selten in Ruhe am Schreibtisch. Meist geht es zwischen zwei Baustellen, im Auto oder abends am Küchentisch. Mit KI-gestützter Angebotserstellung beschreibst du den Auftrag einfach per Sprache oder Text – und bekommst einen fertigen Entwurf, den du nur noch prüfen musst. Hier erfährst du, wie das funktioniert, worauf es ankommt und wie du die besten Ergebnisse erzielst.

Wie funktioniert ein Angebot per Sprache?

Das Prinzip ist bei den meisten Lösungen gleich und läuft in drei Schritten ab:

  1. Auftrag beschreiben: Du sprichst oder tippst, was der Kunde braucht – zum Beispiel: „Erstelle mir bitte ein Angebot für 12 Solarmodule inklusive Installation.”
  2. Die KI ordnet zu: Die Software erkennt Leistungen, Mengen und Materialien und ordnet sie passenden Positionen zu.
  3. Prüfen und versenden: Du kontrollierst den Entwurf, passt Details an und verschickst das Angebot.

Der eigentliche Unterschied zwischen den Lösungen liegt im zweiten Schritt: Woher kommen die Positionen und Preise?

Eigene Preise statt Durchschnittswerte

Manche KI-Tools rechnen mit allgemeinen Durchschnitts- oder Marktpreisen. Für eine erste Schätzung kann das reichen – zu deiner Kalkulation passt es aber selten. Lohnkosten, Einkaufskonditionen, Anfahrtswege und Qualitätsansprüche sind in jedem Betrieb anders.

Achte deshalb darauf, dass die Software mit deinem eigenen Artikel- und Leistungskatalog arbeitet. Dann entstehen Angebote, hinter denen du stehen kannst, und deine Marge bleibt von Angebot zu Angebot stabil.

ChatGPT oder spezialisierte Handwerkersoftware?

Allgemeine KI-Chatbots können Texte gut formulieren. Für Angebote haben sie aber Grenzen:

  • Sie kennen deine Preisliste, Kunden und Angebotsnummern nicht.
  • Positionen und Summen musst du selbst nachrechnen und ins eigene Angebotslayout übertragen.
  • Du musst dir genau überlegen, welche Kundendaten du in einen allgemeinen KI-Dienst eingibst.

Spezialisierte Handwerkersoftware verbindet die KI dagegen direkt mit deinem Katalog, deinen Kundendaten, dem Nummernkreis und deinem PDF-Layout – der Entwurf ist sofort ein echtes Angebot.

Tipps für bessere Ergebnisse

  • Mengen und Einheiten nennen: „18 Quadratmeter Wandfliesen verlegen” statt „das Bad fliesen”.
  • Begriffe aus deinem Katalog verwenden: Je näher du an deinen Artikelbezeichnungen bleibst, desto treffsicherer ist die Zuordnung.
  • Besonderheiten erwähnen: Dachgeschoss ohne Aufzug, Entsorgung von Altmaterial, Gerüst, Anfahrt.
  • Ein Auftrag pro Eingabe: Beschreibe verschiedene Bauvorhaben getrennt.
  • Direkt vor Ort sprechen: Eine kurze Sprachnachricht beim Kunden ist genauer als ein Gedächtnisprotokoll am Abend.
  • Katalog aktuell halten: Aktuelle Preise im Katalog bedeuten aktuelle Preise im Angebot.

Was die KI nicht ersetzt

Die KI nimmt dir das Tippen und Zusammensuchen ab – die fachliche Verantwortung bleibt bei dir. Prüfe jeden Entwurf vor dem Versand: Stimmen Mengen, Preise, Fristen und Gewährleistungsangaben? Ein Angebot ist verbindlich, sobald der Kunde es annimmt. Mehr dazu liest du in unserem Beitrag Angebot schreiben als Handwerker.

So funktioniert es in Bauqo

  • Eingabe per Sprache oder Text – auf Handy, Tablet oder Computer.
  • Automatische Zuordnung passender Positionen aus deinem Artikelkatalog.
  • Deine eigenen Preise, Leistungen und Materialien statt Standardwerten.
  • Fertiger Angebotsentwurf in wenigen Minuten, danach frei bearbeitbar.
  • KI-Schreibassistent, der Rechtschreibung korrigiert und Formulierungen verbessert.
  • In 26 Sprachen – dein Team gibt Anfragen in seiner Sprache ein, das Angebot entsteht auf Deutsch. Mehr dazu: Mehrsprachige Teams im Handwerk.

Aus dem Angebot erstellst du später mit einem Klick die Rechnung – Kunde und Projekt sind schon verknüpft.

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